Bezahlen im Ausland

Geld sparen beim Geld-Ausgeben
Wer im Ausland Geld abhebt oder mit Karte zahlt, den überraschen zu Hause oft die hohen angefallenen Gebühren. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um in der Ferne sicher und günstig an Bares zu gelangen.

Wer in den Sommerferien in die Ferne reist, bucht diesen Aufenthalt oft monatelang im Vorhinein. Doch mit der Frage, wie man vor Ort zahlen wird, beschäftigt man sich oft erst kurz vor Reiseantritt – vielfach zu spät, um neue Kreditkarten zu beantragen oder Konten mit günstigen Auslandsgebühren zu eröffnen. Dabei gibt es eine Reihe attraktiver Angebote, mit denen man in den Ferien günstig an Bargeld gelangt.

Geldwechsel in der Schweiz

Bereits vor Reiseantritt kann man Franken in nahezu jede beliebige Währung umtauschen; die Hausbank berechnet dafür in der Regel keine Bearbeitungsgebühr, Fremdbanken hingegen schon. Gängige Devisen wie Euro, Dollar oder Pfund – sogenannte Hauptwährungen – führen die meisten Bankfilialen vorrätig; Nebenwährungen, also exotischere Devisen, muss man mit ausreichend Vorlauf bestellen, verschiedene Institute raten zu drei Arbeitstagen. Die Postfinance bietet nur einen Wechsel in die Fremdwährung Euro an. Dafür sendet sie, so wie etwa die UBS, die Migros-Bank sowie viele Kantonalbanken, die ausländische Währung auch per Post nach Hause. Die Banken verrechnen dafür – wenn überhaupt – eine Gebühr von lediglich 5 Fr.; jedoch verlangen sie bisweilen eine Mindestbestellsumme von umgerechnet etwa 100 Fr.

Bei exotischeren Destinationen empfehlen Experten, das Geld erst im Zielland zu wechseln oder am Bancomaten abzuheben, weil die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis womöglich hoch ist und somit der Wechselkurs hierzulande ungünstig; bis zu 50% können die Kursdifferenzen ausmachen.

Wer seine komplette Reisekasse vor Ferienantritt wechselt, muss allerdings beachten, dass in vielen Ländern die Einfuhr von Bargeld beschränkt ist: In der EU muss man seit 2007 mitgeführte Barmittel ab 10 000 € deklarieren. In den Vereinigten Staaten gilt eine Anzeigepflicht ebenfalls ab 10 000 $, wobei immer auch Traveler’s Checks, Sparbücher und Wertpapiere eingerechnet werden. Gebühren für die Einfuhr der Devisen werden zwar meist nicht verlangt – wer aber versäumt, die Gelder zu deklarieren, kann je nach Reiseland mit Bussen von bis zu 100% der eingeführten Summe belegt werden.

Bares besser vom Bancomaten

Möchte man nicht bereits in der Schweiz wechseln, sondern erst am Ferienort Geld abheben, sollte man sicherstellen, dass dies überhaupt möglich ist: Die Credit Suisse (CS) etwa hat seit 2013 alle Maestro-Karten mit Sicherheitsbeschränkungen versehen, welche einen Bargeldbezug nur innerhalb bestimmter Länder Europas erlauben. Für andere Regionen müssen die Karten erst freigeschaltet werden.

Steht man dann vor einer Bankfiliale, sollte man das Geld möglichst an einem Bancomaten beziehen und nicht am Bankschalter. Wie das Onlineportal comparis.ch schreibt, ist der Bargeldbezug am Schalter häufig noch teurer als allfällige Gebühren am Automaten. Darüber hinaus empfiehlt es sich, zum Abheben nicht etwa zur Kreditkarte, sondern zur Post- oder Maestro-Karte zu greifen. Die Gebühren für Letztgenannte seien meist wesentlich günstiger als für Kreditkarten, sagt Ralf Beyer von comparis.ch. Auch die UBS rät zum Bargeldbezug per Maestro-Karte.

Gar keine Gebühren für einen Geldbezug weltweit berechnet die Postfinance mit ihrem Produkt Privatkonto Plus. Voraussetzung ist allerdings, dass der Inhaber mehr als 25 000 Fr. Guthaben bei der Postfinance angespart hat (inklusive Sparkonten oder 3a-Konten). Darüber hinaus bietet die Deutsche Kreditbank (DKB) auch in der Schweiz eine Kreditkarte an, für die weder Kontoführung- noch Kartengebühren anfallen und mittels deren man ebenfalls weltweit kostenfrei Bargeld abheben kann. Selbst wenn die ausländische Bank Gebühren verlangt, erstattet die DKB diese im Nachhinein auf Nachfrage. In Afrika, Teilen Indiens sowie auf Kuba sind Wechselstuben eine verbreitete Alternative, weil es kaum Geldautomaten gibt. Die Postfinance rät ihren Kunden, in solchen Ländern Geld in Stuben zu wechseln, die von einer Bank geführt oder staatlich kontrolliert werden; sonst könne der jeweilige Kurs «Verhandlungssache» sein, oder man laufe Gefahr, Falschgeld ausgehändigt zu bekommen.

Kredit- oder Maestro-Karte?

Wer am Ferienort einen grösseren Betrag zahlen will, sollte kurz überlegen, ob er besser zur Kredit- oder Maestro-Karte greift. Gemäss Experten gilt die Faustregel, dass es sich ab einem Betrag von etwa 100 Fr. rentiert, mit der Maestro- statt mit der Kreditkarte zu zahlen. Erstere verlangt nämlich pro Einkauf einen festen Gebührensatz, während die Kosten für Auslandseinsätze der Kreditkarte prozentual anfallen. Bei der Migros-Bank und der Bank Coop sind es beispielsweise Fr. 1.50 pro Transaktion contra 1,5% des Kaufpreises. Die UBS weist aber darauf hin, dass die Maestro-Karte möglicherweise nur beschränkt akzeptiert wird.

Teuer kann der Urlaub werden, wenn unterwegs Bargeld gestohlen wird oder man das Verschwinden der Kreditkarte zu spät bemerkt. Swisscard etwa führt eine Smartphone-Anwendung («Cardservice-App»), mittels deren man alle Kreditkarten-Transaktionen überprüfen kann. Alternativ bieten einige Institute spezielle Zahlungsmittel an: Traveler’s Checks empfehlen sich besonders bei Reisen in möglicherweise unsichere Länder, weil sie versichert sind und man sich sowohl bei Bezug als auch Einlösung mit Unterschrift und Ausweis identifizieren muss. Die Checks sind in den Hauptwährungen erhältlich, sind aber relativ teuer und werden je nach Reiseland nur von Banken akzeptiert.

Travel-Check-Karte

Swiss Bankers offeriert als Nachfolger der Checks eine Travel-Cash-Karte. Auch sie ist bei Verlust oder Diebstahl versichert und wird im Schadensfall weltweit per Kurier ersetzt. Allerdings werden beim Aufladen 1% belastet, und bei jeder Nutzung fallen Gebühren an: bei Einkäufen je nach Währung der Kreditkarte 1 Fr. bzw. 1 € bzw. 1 $ und für Bargeldbezüge jeweils 5 Fr./€/$.

Auch sogenannte Prepaid-Kreditkarten sind ein relativ sicheres Zahlungsmittel, da sie im Vorhinein aufgeladen werden und somit keine Verbindung zu einem Konto aufweisen, welches ein Dieb leer räumen könnte. Allerdings hat diese Sicherheit ihren Preis: Bei den Kreditkarten der Viseca, welche etwa die Kreditkarten der Kantonalbanken und der Raiffeisenbanken emittiert, zahlt man ebenfalls 1% pro Aufladung, mindestens aber 5 Fr. Der Bezug von Bargeld kostet im Ausland gar mindestens 10 Fr. Auch bei den über Kioskfilialen vertriebenen Prepaid-Kreditkarten zahlt man pro Aufladung gar 4% Gebühren. Grundsätzlich empfiehlt es sich zudem, am Ferienort auch den letzten Groschen auszugeben und die ausländische Währung nicht in Franken zurückzuwechseln, denn dafür berechnen Banken oft eine hohe Gewinnmarge. Auch nehmen fast alle Institute nur Noten und keine Münzen zurück.

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(English) The New York Times, 52 Places to Go in 2014, but we show only the winner ;-)

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Bettler in Kapstadt, Verhaltensempfehlung

Please, Sir, have you got some change? Wie man helfen kann.

Armut ist in Südafrika allgegenwärtig und viele Menschen – Erwachsene wie Kinder – leben auf der Strasse und schlagen sich mit Betteln durch. Aber hilft man diesen Menschen wirklich, wenn man ihnen Geld gibt?
Dieser Artikel wurde von kapstadtmagazin.de übernommen

Urlaub in Kapstadt. Du sitzt in einem schicken Café an der Strandpromenade von Camps Bay und genießt deinen Latte oder schlenderst die Long Street entlang auf der Suche nach etwas Hübschem zum Anziehen und plötzlich steht ein Mann in zerlumpter Kleidung vor dir und fragt, ob du etwas Kleingeld für ihn hättest. Was tun? Wegscheuchen? Aber irgendwie fühlst du dich schlecht und auch ein bisschen schuldig, weil du gerade beim Bummlen bist und er nicht mal etwas zum Essen hat. Also kramst du nach ein paar Münzen und gibst sie ihm. Aber es dauert nicht lange und schon wirst du vom Nächsten um ein paar Rand angebettelt. Sehr bald schon hast du mehr Geld an Bettler in den Straßen und an Ampeln verteilt, als du dir leisten kannst. Und irgendwann bist auch genervt davon, alle paar Meter angequatscht zu werden.

Egal wo in Südafrika, arme Menschen auf der Straße – Männer, Frauen, Kinder – sind fester Bestandteil des Stadtbildes. Erwachsene kommen auf der Suche nach gut bezahlter Arbeit vom Land in die Stadt und müssen schnell feststellen, dass die Städte von ungelernten Arbeitskräften nur so überquellen, und enden auf der Straße. Kinder rennen von zu Hause weg, weil sie dort misshandelt werden oder nicht genug Geld da ist, um alle satt zu bekommen. Die Gründe, auf der Straße zu landen, sind so zahlreich und vielseitig wie die Menschen selbst. Als „reicher“ Europäer möchte man den Menschen natürlich helfen. Aber ist ihnen Geld zu geben der richtige Weg?

Die Antwort ist ganz klar NEIN! Meist erbetteln sie genug, um nicht zu verhungern, aber nicht, um ihr Leben zu verändern. Oft haben Alkohol und Drogen ihre Finger im Spiel, um den Schmerz und die Situation zu vergessen. Bettlern Geld zu geben heißt, Öl ins Feuer zu gießen und somit das Leben auf der Straße aufrechtzuerhalten. Aber wegschauen und nichts tun ist auch keine Lösung! Deshalb hat sich KapstadtMagazin.de mal schlaugemacht, was es für Möglichkeiten gibt, Menschen in den Straßen Kapstadts wirklich zu helfen und eine andere Perspektive zu bieten.

Lebensmittel kaufen

Oftmals fragen Obdachlose nicht nach Geld, sondern nach etwas zum Essen. Wenn du die Zeit hast und ein Supermarkt in der Nähe ist, frag, was sie brauchen, meist Brot und Milch, und besorg es. Alternativ kann man von Checkers und Pick’n’Pay Essensgutscheine, sogenannte food vouchers, kaufen und diese anstatt Geld verteilen. Es gibt sie in verschiedenen Stückelungen zwischen R20 und R200. Das Besondere dabei ist, dass damit ausschließlich Lebensmittel gekauft werden können, kein Alkohol oder Zigaretten. Die anderen Supermärkte bieten ebenfalls Gutscheine (gift vouchers) an, jedoch kann man damit alles, was es im Geschäft gibt, erwerben.

Big Issue kaufen

The Big Issue South Afrika ist eine NGO, die durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und entsprechende Trainingsprogramme verarmten Menschen eine Alternative zum Betteln bietet. Sie bringen das informative Lifestylemagazin The Big Issue heraus; Leute in ihrem Programm können diese für R9 kaufen und dann in den Straßen von Kapstadt für R20 verkaufen. So lernen sie wertvolle Fähigkeiten für das Berufsleben und verdienen dabei übergangsweise den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien.

The Big Issue South Africa| www.bigissue.org.za

Eintrittskarten für Obdachlosenheime kaufen

Das Obdachlosenheim The Haven Night Shelter hat 14 verschiedene Unterkünfte im Westkap, 10 davon in Kapstadt. Um dort eine Nacht verbringen zu dürfen, muss man sich einen Pass für R10 kaufen. Anstatt Geld kann man Bettlern solch einen Pass geben. Zu kaufen gibt es diese in 5-Stück-Vouchern entweder direkt in einem Heim oder online auf ihrer Webseite. Den Menschen wird dort nicht nur Unterkunft für eine Nacht, sanitäre Einrichtungen und eine warme Mahlzeit geboten, sondern sie werden auch in ein Sozialprogramm aufgenommen. Dessen Ziel es ist, diese Menschen wieder mit ihrem Familien in Kontakt zu bringen und so einen Weg von der Straße zu finden.

The Haven Night Shelter | www.haven.org.za

R5 extra im Restaurant bezahlen

StreetSmart South Africa ist eine NGO, die mit Straßenkindern und gefährdeten Kindern zusammenarbeitet, um ihnen eine positive Perspektive im Leben zu bieten. Ausgewählte Restaurants in Kapstadt, den Cape Winelands und anderen Städten in Südafrika sind Partner dieser Organisation und beim Bezahlen der Rechnung kannst du zusätzliche R5 bezahlen, die zu 100 % an regionale Wohltätigkeitsorganisationen gehen. Auf ihrer Webseite findest du eine Liste mit allen teilnehmenden Restaurants sowie aller unterstützten Projekte.

StreetSmart South Africa | www.streetsmartsa.org.za

Give responsibly

Give responsibly ist eine Kampagne von Cape Town Central City Improvement District, eine Organisation, die über Obdachlosigkeit aufklären möchte und die Arbeit von Sozialarbeitern unterstützt. Mit nur einer SMS an 38088 kann man R10 spenden (wird vom Guthaben abgezogen). Um die R8 davon werden an gemeinnützige Organisationen gespendet. Eine Liste der Organisation findest du auf ihrer Homepage.

Give responsibly | www.giveresponsibly.co.za

Allgemeinnützige Organisationen durch Spenden unterstützen

Es gibt zahlreiche Heime für Erwachsene und Kinder sowie gemeinnützige Organisationen in Kapstadt, die dafür kämpfen, dass die Menschen auf der Straße wieder zurück in ein sicheres und gutes Leben finden. Viele dieser Organisationen haben Programme, die auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Menschen eingehen. Jedoch sind fast alle Organisationen auf Spenden und Freiwillige angewiesen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Auf der Webseite der unten aufgelisteten Heime und Organisation findest du die Bankverbindungen für finanzielle Spenden sowie eine Wunschliste mit dringend benötigten Gegenständen. Du kannst sowohl ganz allgemein an die Organisation spenden oder aber auch eine ganz bestimmte Person sponsorn. Auch Freiwillige werden immer gesucht.

Hier ist eine Liste mit den wichtigsten Heimen und Organisation, die du durch deine Spende oder Zeit unterstützen kannst.

Obdachlosenheime für Erwachsene

The Haven Night Shelter | www.haven.org.za

The Pride Shelter (für Homo-, Bi- und Transsexuelle) | www.pridesheltertrust.co.za

Heime für Kinder

Mädchen: Ons Plek | www.onsplek.org.za

Jungen: Beth Uriel | www.bethuriel.co.za

The Homestead | www.homestead.org.za

Organisationen:

Beautiful Gate | www.beautifulgate-rsa.org

City Mission | www.citymission.org.za

Straatwerk | www.straatwerk.org.za

Salesian Institute Youth Projects | www.salesians.org.za

Wir hoffen, dir mit diesem Beitrag gezeigt zu haben, dass es viele Möglichkeiten gibt, armen Menschen in Südafrika zu helfen, ohne Bettlern auf der Straße Geld zu geben. Wahllos Geld verteilen schürt nur den Teufelskreis der Armut und mit einer Spende an Organisation weißt du, dass deine Spende wirklich einen Unterschied im Leben eines Menschen machen wird.

Quelle: Kapstadtmagazin

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Kapstadt und Umgebung, Westküste Milnerton

Milnerton ist ein Vorort von Kapstadt am Atlantischen Ozean, ungefähr 11 km nördlich vom Stadtzentrum Kapstadts entfernt und ist bekannt für seine, Lagune, Sandstrand, Golfplatz, Woodbridge Insel, Leuchtturm und am MyCiti Bussystem angeschlossen.

Das bekannteste Merkmal ist vermutlich die Lagune mit ihrer Holzbrücke, wo der Diep River ca 1km südlich Richtung Tafelberg bei der Lagoon Beach ins Meer mündet, auf dem Weg dorthin säumen Palmen das eine Ufer der Lagune. Der Milnerton Kanu Klub ist auch auf der Woodbridge Island ansässig und ist der älteste in der Kapprovinz. Ebenfalls kann man eine sehr vielseitigen Vogelschar beobachten und es ist ein kleines Paradies für Vogelkundler, es hat sogar eine kleine Flamingo- und Pelikankolonie, welche sich hier saisonal niederlassen.

Die Holzbrücke (Woodbridge) welche den Namen gab zur Woodbridge Island ist nicht mehr befahr- und begehbar und eine neuere zweite Brücke verbindet jetzt das Festland mit der Insel für Autos und Fussgänger. Grosser Parkplatz vorhanden. Der 1960 erbaute Leuchtturm ist auch ein populäres Wahrzeichen auf dem Weg zum Golfplatz oder Strand mit dem einzigartig faszinierenden Ausblick auf die Table Bay Bucht und den Tafelberg.

Wenn sie das ganze lieber bei einem Essen oder Drink bewundern wollen, empfehlen wir das Restaurant Maestros, eignet sich auch vorzüglich für einen Sundowner bei Sonnenuntergang

Von hier aus kann man den gut begehbaren Strand für verschiedene Aktivitäten nutzen. Sehr beliebt bei den Wind- und Kitesurfern oder einen richtigen Strandspaziergang machen, soweit die Füsse tragen. Vielleicht nicht gerade bei Flut, empfehlenswert um die Ebbe herum, ca 2 Stunden vor-/nachher, kann man zum Beispiel bis nach Table View spazieren, das dauert ca zweieinhalb Stunden. Dort hat es verschiedene Restaurants für einen Zwischenhalt und eine Busstation für den Myciti Bus der einem wieder zurück zur Ausgangslage, via Bayside, dort umsteigen, nach der Station Woodbridge Island fährt.

Der Golfplatz Milnerton, erbaut 1913, ist ein sogenannter Linkscourse, die ersten 9 Löcher nordwärts dem Meer entlang zum Halfwayhouse und dann die weiteren 9 Löcher südwärts der Lagune entlang zurück. Ab und zu mit Rückenwind rauf und mit Gegenwind zurück. Teilweise ist die Aussicht so faszinierend, dass es schwierig ist sich auf das Spiel zu konzentrieren.

Das Gasthaus Cape Hermitage B&B liegt in der beliebten, ruhigen Wohngegend von Milnerton und die im Bericht erwähnten Sehenswürdigkeiten sind alle bequem zu Fuss erreichbar.

Das Schweizer Ehepaar André und Ursula Häberli Gut betreiben seit ende 2007 dieses durch sie liebevoll umfunktionierte Familienhaus als Gästehaus mit 3 komfortable Doppelzimmer und eigenen Badezimmer im europäischen Standard.

Die ehemaligen Importeure von südafrikanischem Wein aus Zürich stehen ihnen mit ihren laufend aktualisierten Tipps aus der regionalen Gastronomie, Weingüter, sowie aber auch den allgemeinen Sehenswürdigkeiten zur Verfügung. Ab und zu stehen die 2 Hobbyköche auch in der Küche und verwöhnen die Gäste mit lokalen Leckerbissen.

Siehe auch www.caphermitage.co.za

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Gesetzliche Feiertage in Südafrika

Gesetzliche Feiertage in Südafrika

Südafrika hat im Vergleich zu anderen Ländern eine relativ hohe Anzahl an Feiertagen. Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, so ist der darauf folgende Montag ein freier Tag. Addiert man die Anzahl der gesetzlichen Feiertage mit den üblichen Urlaubstagen der Arbeitnehmer, so haben die Bewohner des Landes relativ viel freie Zeit.

Folgende Feiertage gibt es:

1. Januar: Neujahr

21. März: Human Right`s Day (Tag der Menschenrechte) An diesem Tag im Jahr 1960 kam es in Sharpeville bei Johannesburg zu den folgenschwersten Anti-Apartheid-Demonstrationen der damaligen Zeit. Polizisten erschossen bei dieser Demonstration 69 Schwarze und verletzten über 180 Menschen schwer. Einen Monat später wurde der Ausnahmezustand verhängt und der ANC verboten.

April: Karfreitag
April: Ostermontag

27. April: Freedom Day (Freiheitstag) 1994 erfolgten am 27. April die ersten freien Wahlen nach dem Ende der Apartheid, die Nelson Mandela zum ersten frei gewählten Präsidenten aller Südafrikaner machte.

1. Mai: Tag der Arbeit

16. Juni: Youth Day (Tag der Jugend) 1976 erhoben sich die Schüler Südafrikas gegen die Einführung von Englisch als erste Sprache an den Schulen. In Soweto, dem grössten Townshop von Johannesburg, kam es zu Demonstrationen, bei denen über 500 Schwarze erschossen wurden.

9. August: National Women´s Day (Nationaltag der Frauen) Dieser Feiertag gedenkt des Protestmarsches südafrikanischen Frauen im Jahr 1956 gegen ein neues Passgesetz. Durch eine Überarbeitung des „Urban Area Act“ wurden Schwarze verpflichtet, einen speziellen Ausweis mit sich zu führen, der die Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkte.

24. September: Heritage Day (Tag des kulturellen Erbes) Südafrika nennt sich auch Regenbogenland, eine Nation mit vielen verschiedenen Völkern, Weisse, Farbige, Schwarze und Inder. Dieser Feiertag soll die Bewohner anregen, bewusst an die die kulturelle und historische Vielfalt ihrer Heimat zu denken und auch in diesem Sinne zu handeln.

16. Dezember: Day of Reconcilation (Tag der Versöhnung) Am 16. Dezember 1838 kam es am Blood River im heutigen KwaZulu – Natal zum Kampf zwischen Buren und Zulus. Für das Eigenverständnis der weißen Südafrikaner war dieser Sieg gegen die Schwarzen während des Großen Treks ein ganz wichtiger Moment, aus dem sie ihre moralische Überlegenheit gegen Schwarze und Farbige herleiteten, die später zur Apartheid führten. Mit dem Ende der weißen Vorherrschaft in Südafrika wurde dieser „weiße“ Feiertag zu einem „Tag der Versöhnung“ umgewidmet.

25. Dezember: Erster Weihnachtstag
26. Dezember: Zweiter Weihnachtstag

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(English) Wale Season in Cape Town

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Südafrika: Ntsiki Biyela – eine ausgezeichnete Weinmacherin zu Gast in Berlin

 

Ntsiki_BiyelaNtsiki Biyela ist Südafrikas erste Zulu-Weinmacherin und wurde 2009 zur „Woman Winemaker of the Year“ gekürt. Sie wuchs im KwaZulu Natal bei ihrer Großmutter auf, 1.600 Kilometer von den Weinbergen in Stellenbosch entfernt, wo sie inzwischen ihr Handwerk ausübt. Eigentlich wollte Ntsiki Biyela Bauingenieurwesen studieren, doch dann bot ihr die South African Airways ein Stipendium für Weinbau an der Universität von Stellenbosch an.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die heutige Winzerin noch nie zuvor Wein verkostet. Noch während des Studiums arbeitete sie bei Delheim, einem großen Weingut in Stellenbosch. Dort lernte sie vor allem die Grundlagen des Weinbaus in den Weinbergen und im Keller kennen. Nach ihrem Abschluss fing Ntsiki Biyela als Junior Winemaker beim Boutique-Weingut Stellekaya an und gewann kurz darauf mit ihrer allerersten Rotwein-Cuvée eine Goldmedaille beim bekannten Michelangelo Award. Nun präsentiert sie ihre Weine persönlich auf der Südafrika Weinshow in Berlin den interessierten Besuchern.

Ntsiki Biyela ist Südafrikas erste Zulu-Weinmacherin und wurde 2009 zur „Woman Winemaker of the Year“ gekürt. Lernen Sie Ntsiki und ihre Weine auf der Südafrika Weinshow in Berlin kennen.

Weitere Informationen unter: www.sa-weinshow.de

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Milnerton, Kapstadt

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Pintailed Whydah

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